Zum Schluss ein Wort mit X – die Reflexion
Posted by edutom on 26. May 2008
Habe ich alle Lernziele erreicht?
Gute Frage, denn schon nach der ersten Recherche musste ich meine Ausrichtung ändern. Ein Autorentool habe ich also nicht evaluiert, dafür aber ein weit verbreitetes OS-LMS kennen und nicht immer lieben gelernt. Mein anfängliches Wissen über Moodle war zu gering war, um einzuschätzen zu können, was Moodle alles kann (und was nicht). Ich habe gemeinsam mit Dina auf der Moodle Spielwiese, die uns Sascha zur Verfügung gestellt hat, viel experimentieren können – bis hin zur Einrichtung des Forums für unsere Lerngruppe. Allerdings war der Einsatz in der Lerngruppe (siehe Meilenstein 5) nicht besonders erfolgreich. Die Recherche nach Positiv-Beispielen hat zum größten Teil eine Menge an unattraktiven Dokumenten Sammlungen statt ansprechender eLearning-Plattformen zu Tage gefördert. Leider habe ich kein wirklich gutes Beispiel für den Einsatz von Moodle finden können. Das kann natürlich daran liegen, dass Unternehmenslösungen (sofern vorhanden) im Allgemeinen nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Wie fühle ich mich jetzt?
Nicht Fisch, nicht Fleisch – aber ich bin ja auch Vegetarier. Nein, im Ernst: Ich hatte mir deutlich mehr von Moodle erhofft, aber auch von mir selbst. Aufgrund der Probleme, überhaupt einen regelmäßigen Termin zur Bearbeitung des SOL-Projektes zu finden und der frühen Enttäuschung meiner Erwartungshaltung, bin ich dennoch im Ergebnis nicht ganz unglücklich. Immerhin hab ich jetzt mal Moodle ausprobiert und einen guten Überblick der Standard-Funktionalitäten bekommen.
Wo lagen meine Probleme? Wie bin ich damit umgegangen?
Die Probleme lagen – ab von der falschen Erwartungshaltung zu Beginn – vor allem in der nicht kontinuierlichen Umsetzbarkeit der selbst gesteckten Lernziele. Es verhält sich hier so, wie bei der Bearbeitung der Studienbriefe: komprimiert – in einem Rutsch, zumeist spät Abends. Es war schwer, hier die Motivation (und die Auffassungsgabe) aufrecht zu erhalten. Wenn die Partnerarbeit mit Dina nicht zustande gekommen wäre, hätte ich vielleicht schon frühzeitig aufgegeben. Wie waren also quasi unsere gegenseitigen Lernkontrakt-Partner und konnten uns zur Arbeit an unseren Lernzielen bzw. dem kreativen Umgang mit denselben
motivieren.
Hätte ich die Wahl, würde ich diese Ziele wieder wählen/Für die Zukunft nehme ich mir vor?
Nein, in keinem Fall. Ich würde mir eine viel konkreter Aufgabe mit einem kleineren Umfang und einem deutlich klareren Rahmen wählen. Meine Ansprüche waren zu hoch für die mir zur Verfügung stehende Zeit.
Am besten hat mir gefallen?
Die Teamarbeit mit Dina und das gemeinsame Ausprobieren von Moodle.
Was hat mir das gebracht?
Ich kenne die Standard Funktionalitäten von Moodle und deren Einsatzmöglichkeiten, leider aber kein überzeugendes Positiv-Beispiel für eine Moodle-Lernplattform mit attraktiv aufbereiteten Lerninhalten/WBTs (im Unternehmsbereich).
Bin ich überhaupt der Typ für selbst gesteuertes Lernen?
Das wird man sehen, wenn ich das Studium trotz aller äußeren Widrigkeiten schaffe. Denn das ganze ist ein großes SOL Projekt
Hat mein Umfeld mich ausreichend unterstützt?
Dina hat mich unterstützt, denn sie sehe ich als meinen Lernkontrakt-Partner. Und natürlich Marco und die Lerngruppe in den Diskussionen und Fragerunden zum SOL-Projekt.
Hat die geplante Lernzeit ausgereicht?
Nein, das Ziel war zu groß, die Abstände der Bearbeitung nicht kontinuierlich.
Soweit die RefleXion zum Schluss. Und was hab ich draus gelernt?
Alles hat ein Ende, nur die Wurst …
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